Konnichiwa, liebe AnimaniA-Fans! Hier ist wieder eure Nano (Instagram: @cookieslady_gm). Kennt ihr „Okonomiyaki“? Okonomi bedeutet „Vorliebe“ und Yaki bedeutet „Gebratenes“. Okonomiyaki ist ein sehr beliebter japanischer herzhafter Pfannkuchen und der Teig besteht aus Weizenmehl. Man kann fertiges Mehl „Okonomiyakiko“ kaufen (im Asiamarkt erhältlich), aber man kann den Okonomiyaki-Teig natürlich auch ganz leicht selbst herstellen. Heute zeige ich euch Standard-Okonomiyaki mit Schweinefleisch und Spitzkohl. Außerdem habe ich mit Mayonnaise und Nori-Blättern ein Demon Slayer-Okonomiyaki gemacht! Na dann, los geht’s!

Zutaten (für 2 Okonomiyaki):
- Teig:
- 100 g Weizenmehl
- 1 TL Dashi-Pulver*
- 1 Ei
- 100 ml Wasser
- Füllung:
- 150 g Schweinefleisch
- 100 g Spitzkohl
- 100 g Zucchini
- 1 Frühlingszwiebel-Stange
- 1/2 TL Salz
- 2 EL Pflanzenöl zum Braten
- Soße:
- ca. 6-8 EL Okonomiyaki-Soße*
- ca. 4 EL Mayonnaise
- Topping:
- 1 EL Aonori (Seetang)
*Japanische Zutaten sind in gut sortierten Supermärkten, in Asiamärkten und im Onlinehandel erhältlich.
Rezept:
Teig:
- In einer Schüssel Mehl, Wasser und Dashi-Pulver mit dem Schneebesen verrühren.
- Ei unter den Teig rühren.
Füllung:
- Den Spitzkohl grob hacken.
- Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
- Das Fleisch in ca. 8 mm dünne Streifen schneiden.
- Die Zucchini in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel Zucchinistreifen mit Salz bestreuen und gründlich einreiben. Ca. 10 Minuten ruhen lassen, dann die Flüssigkeit herausdrücken.


Braten:
- Die Füllung unter den Teig mischen.
- Eine beschichtete Pfanne bei mittelstarker Hitze erwärmen. Öl hineingeben und Pfanne in alle Richtungen kippen, damit sich das Öl gut verteilt.
- Die Hälfte des Teigs in die Pfanne geben und mit einem Kochspatel zu einer runden Form formen und etwa 4 Minuten anbraten.
- Den Teig mithilfe des Kochspatels in der Pfanne wenden und bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel weitere 5 Minuten durchbraten.
Topping:
- Den Okonomiyaki-Pfannkuchen auf einen Teller legen und mit Okonomiyaki-Soße bestreichen.
- Okonomiyaki mit Mayonnaise verzieren dann etwas Aomori als Topping verteilen. Für Demon Slayer-Okonomiyaki habe ich Lebensmittelfarbe und Mayonnaise gemischt und damit Muster aufgemalt. Für die schwarzen Kästchen des Musters von Tanjiros Kimono habe ich Nori-Blätter klein geschnitten. Fertig ist unser Okonomiyaki!



Itadakimasu!!
Tipp des Tages:
Ihr könnt natürlich Füllungen und Toppings ganz nach eurem Geschmack benutzen. Ich esse gerne Okonomiyaki mit Meeresfrüchten. Auch die Kombination mit Schweinefleisch, Kimchi und Käse ist in vielen Okonomiyaki-Restaurants in Japan sehr beliebt.
Hier kommen noch mehr Tipps für eure Okomomiyaki-Party:
Japaner benutzen für den Okonomiyaki-Teig auch häufig Yamaimo-Wurzel, damit der Teig fluffig wird. Leider ist es nicht so einfach, Yamaimo-Wurzeln in Deutschland zu bekommen. Daher habe ich stattdessen Zucchini benutzt. Mit Zucchini kann man den Teig auch etwas luftiger machen – und es schmeckt gut. Für ein Standard-Okonomiyaki ist Kohl als Füllung obligatorisch – und ich empfehle euch, Spitzkohl zu nehmen. Weißkohl könnt ihr zwar auch nehmen, aber Spitzkohl ähnelt dem japanischen Kohleher: Er ist zarter und sein Geschmack feiner als der von Weißkohl. In Sachen Toppings sind neben Aonori zum Beispiel auch Katsuobushi (Bonitoflocken) und Benishoga eingelegter Ingwer) in Japan beliebt (beides im Asiamarkt erhältlich). Okonomiyaki kann übrigens auch für etwa einen Monat im Gefrierschrank aufbewahrt werden. Dazu wird der Pfannkuchen nach dem Braten (ohne Soße und Toppings) eingefroren. Zur weiteren Verarbeitung wird er auf einen mikrowellengeeigneten Teller gelegt, locker abgedeckt und auf hoher Stufe ca. 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmt. Dann könnt ihr ihn mit Soße bestreichen und mit Toppings versehen. Ich freue mich auf eure Okonomiyaki-Ideen!
Wenn ihr Fragen oder Wünsche habt, schreibt mir gerne auf Instagram eine Nachricht: https://www.instagram.com/cookieslady_gm
Bis zum nächsten Mal & arigatou!
Eure Nano
Dieses Okonomiyaki-Rezept von Nano erschien ursprünglich in der AnimaniA 4/2024.
