Yonkoma

Das Comic-Strip-Format Yonkoma oder auch 4-koma stellt in vier vertikal angeordneten Panels eine abgeschlossene, oft witzige Handlung dar. Die vier Bilder teilen sich stets in Einleitung, Entwicklung, überraschende Wendung und Schluss ein. Nur selten werden die Yonkoma Mangas, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Japan entstanden sind, in Sammelbänden zusammengefasst. Meist findet man sie in …

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Yoshiwara

In der Edo-Zeit (1603-1868) war Yoshiwara das florierende Freudenviertel in Edo (heute: Tokio). Dabei galten die Kurtisanen in ihren aufwändigen, prachtvollen Gewändern als Objekt der Begierde, Trendsetterinnen, und Frauenidealbild und wurden als solche auch ein beliebtes Motiv der Künstler der Ukiyo-e-Strömung . In Miss Hokusai malt O-Ei die Yoshiwara-Kurtisane Sayogoromo.

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Yukata

Das traditionelle japanische Kleidungsstück gilt als luftige Alltagsvariante des Kimonos, die speziell im Sommer gern angelegt wird. Der Yukata ist zudem einfacher anzuziehen, zu binden und zudem wesentlich preisgünstiger. Er wird häufig zu festlichen Anlässen wie den Hanabi, den öffentlichen Feuerwerken, getragen. Häufig erhält der Gast in japanischen Unterkünften wie zum Beispiel den Kapselhotels einen Yukata …

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Yumi

Gemeinsam mit dem „Ya“, dem Pfeil, ist der „Yumi“ genannte Bogen eine der wichtigsten Waffen des Samurais. Der mehr als zwei Meter messende Bogen aus Bambus, Holz und Leder ist deshalb auch in Sword of the Stranger zu bewundern.

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Yuri

(Jap., übers. etwa: „Lilie“) ist ein Manga- und Anime-Genre, das Liebesbeziehungen zwischen zwei Mädchen oder Frauen darstellt. Yuri-Geschichten können explizite sexuelle Inhalte zum Ausdruck bringen oder sich auch nur auf die Darstellung der romantischen Gefühle füreinander beschränken. Für letzteres ist in westlichen Gefilden auch der Begriff Shôjo-Ai (Übers. etwa: „Mädchenliebe“) gebräuchlich. Ein aktueller Yuri-Titel ist Blue …

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Yuzen

Als Yuzen werden die farbenfrohen, aufwändigen Muster der Kimonostoffe bezeichnet. Namensgeber war Miyazaki Yuzen (auch: Miyazaki Yuzensai), ein japanischer Fächermaler aus Kyoto. Im 18. Jahrhundert perfektionierte er eine Färbetechnik für Kimonos. Dabei werden die handgemalten Muster mit einer klebenden Reispaste im Stoff versiegelt. Eine weitere Paste wird vor dem Färben der Stoffe aufgetragen, um die Intensität …

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Zashiki Warashi

Ein Zashiki Warashi (dt.: Zimmerkind) ist ein Hausgeist aus der japanischen Präfektur Iwate, der in Häusern lebt. Dabei beschützt er sein Haus und die darin wohnenden Menschen und gilt als Glücksbringer. Wenn man ihn jedoch ärgert, kann er Unheil und Verderben bringen. Der Geist spielt seinen Menschen auch gerne mal …

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Zen

Der Zen-Buddhismus lehrt die Sammlung und Versunkenheit des Geistes als Weg zur Erleuchtung. Nach der Einführung der Zen-Lehre im Japan des 12. Jahrhunderts verwurzelte sie sich auch in einem klaren Einrichtungsstil, nach dem ein geordneter, dezenter Raum dem entspannten Geist zuträglich ist. Der Zen-Einfluss zeigt sich auch in den historischen, …

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Zhuangzi

Zhuang Zho (ca. 365–290 v. Chr.) alias Zhuangzi, „Meister Zhuang“, war ein chinesischer Philosoph und Schriftsteller. Nach ihm ist ein Hauptwerk des Daoismus, das Zhuangzi, benannt. Darin findet ihr etwa sein Gleichnis „Schmetterlingstraum“, das den Umgang mit dem ewigen Wandel der Dinge thematisiert. In Inio Asanos dramatischem Manga Das Feld des Regenbogens wird dieses Gleichnis zitiert.

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Zweiter Anglo-Afghanischer Krieg

Nach dem Rückzug von Napoleons Truppen aus Russland im Jahr 1813 trugen das Britische Empire und das Russische Reich das sogenannte „Große Spiel“ um die Vorherrschaft in Zentralasien aus. Dabei kam es unter anderem zu drei militärischen Auseinandersetzungen in Afghanistan, die als Anglo-Afghanische Kriege (1839-1842, 1878-1880 und 1919) bezeichnet werden. …

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