Kamakura-Zeit

Die Kamakura-Zeit ist eine von 1185 bis 1333 andauernde Epoche der japanischen Geschichte, die vor allem für den Aufstieg der Samurai-Klasse und die Etablierung des japanischen Feudalsystems bekannt ist. Damit bildet die zweiteilige Kurzgeschichte Das Lachen eines flüchtigen Traums, die im ersten Band von Unterm Wolkenhimmel enthalten ist, ein schönes Gegenstück zur Main Story, die in …

Weiterlesen

Kampaku

ist der Rang des höchsten Verwalters im mittelalterlichen Japan. Die vom Tenno, dem Kaiser, selbst verliehene Sonderfunktion als wörtlich „Leiter der hundert Beamten“ wurde später zum Amt des Regenten für den erwachsenen Tenno ausgebaut. In der SengokuÄra gelang es Toyotomi Hideyoshi im Amt des Kampaku, zur Einigung Japans maßgeblich beizutragen.

Weiterlesen

Kangen

Kangen ist eine Form der Gagaku (dt.: elegante Musik), die seit der Heian-Zeit (794-1185) am Hof des japanischen Kaisers gespielt wird. Es handelt sich dabei um Musik mit Flöten- und Saiteninstrumenten, darunter die Querflöte Ryuteki, die Mundorgel Sho oder die Laute Gakubiwa. Kangenmusik begleitet das auch traditionelle Kangen-sai-Festival, von dem …

Weiterlesen

Kanji

sind ursprünglich chinesische Schriftzeichen, die seit ca. dem dritten bis fünften Jahrhundert unserer Zeitrechnung in Japan verwendet werden. Weil Chinesisch grammatisch jedoch vollkommen anders funktioniert als Japanisch, werden in Nippon nur noch bedeutungstragende Satzteile wie Nomen, Verbstämme oder Adjektive in Kanji geschrieben. Heute sehen chinesische und japanische Schriftzeichen übrigens nicht mehr genau gleich aus, unter anderem …

Weiterlesen

Kanzenban

Der japanische Begriff Kanzenban (übers. etwa: „vollständige Ausgabe“) bezeichnet wie Aizoban (übers. etwa: „Lieblings-Ausgabe“) die Sammler-Edition einer bestimmten Manga- oder auch allgemein Buch-Reihe. Da sie oft mit besserer Papier- und Einbandqualität, einem größeren Seitenformat, Specials wie neuen Artworks und für gewöhnlich in limitierter Auflage erscheint, sind die Bände teurer als die der herkömmlichen Ausgabe. Deshalb werden …

Weiterlesen

Kasutori-Heftchen

Die Kasutori-Magazine (jap.: kasutori zasshi) sind eine Form der japanischen Trivialliteratur. Das Wort Kasutori bezeichnet ursprünglich minderwertigen Alkohol, der im Nachkriegsjapan zirkulierte. Auch die billig produzierten Heftroman-Magazine wurde in dieser Zeit populär. Die Inhalte drehen sich dabei um Erotik und Gewalt. In Taro Nogizakas neunbändiger Horror-Mystery-Reihe Ghost Tower, die im …

Weiterlesen

Katabira

Katabira bedeutet übersetzt soviel wie Unterbekleidung. Der Begriff steckt übrigens auch in Yukata (übers. etwa: Badekleidung), dem Namen des alltäglich verwendeten Sommerkimonos, dessen Bezeichnung sich aus den Bestandteilen Yu (dt.: Bad) und Katabira zusammensetzt. Im japanischen Volksglauben stellt man sich die Geister nicht wie im westlichen in ein Bettlaken gewandet, sondern in eben jene Katabiras gekleidet …

Weiterlesen

Katakana

Auch Katakana sind aus chinesischen Schriftzeichen entstanden: Bei Zeichen mit der gewünschten Aussprache wurden Striche weggelassen, bis ein spitzwinkliges Silbenalphabet entstand, das im modernen Japanisch hauptsächlich für die Umschrift von Fremd- und Lehnwörtern (zum Beispiel aus dem Englischen) verwendet wird. So bedeuten die Katakana, die in lateinischer Schrift „Sutoreito Jaketto“ ergeben, nichts anderes als Strait Jacket.

Weiterlesen

Katsuoboshi

Bei Katsuoboshi, einer der universellsten Grundzutaten der japanischen Küche, handelt es sich um getrockneten, hauchdünn geschabten Bonito-Fisch (Thunfischart). Die federleichten Flocken werden meist als Geschmacksverstärker verwendet und sind Hauptbestandteil der Dashi-Brühe, die wiederum Grundlage für die meisten japanischen Suppen, Brühen, Saucen und Nudelgerichte ist. Man verwendet Katsuoboshi auch als Garnierung von Sushi, Reis und Gemüse – oder …

Weiterlesen

Kawaii

Mit „kawaii“ (Jap., übers. etwa: „niedlich“) wird in Nippon alles bezeichnet, was süß und knuffig ist. Während putzig gezeichnete Figuren in unseren Breitengraden fast ausschließlich Kinderbücher zieren, haben sie in der japanischen Kultur einen viel höheren Stellenwert. Sie sind dort demnach als Werbeträger genauso zu finden wie auf öffentlichen Hinweisschildern und behördlichen Bekanntgebungen. Auch in Mangas …

Weiterlesen

Pin It on Pinterest