Kaiseki

Kaiseki beschreibt ein mehrgängiges Mahl der traditionellen japanischen gehobenen Küche, das je nach Ausstattung zwischen 100 und 300 Euro pro Person kosten kann. Sein Name leitet sich von einem erwärmten Stein ab, den sich Zen-Mönche gegen das Hungergefühl in ihr Gewand über den Bauch legten. Heute ist Kaiseki eine kulinarische Kunstform, bei der es darauf …

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Kamaboko

Was ist das für ein Kringel-Ding, das da auf Lars‘ Kitsune Udon schwimmt? Kann man das essen? Allerdings: Narutomaki gehört zur Gruppe der Kamaboko, das heißt, es handelt sich um einen Fischkuchen aus haltbar gemachtem, teils gefärbtem Surimi. In Japan gibt es viele Formen von Kamaboko, die meist in Laiben verkauft und scheibchenweise kalt oder …

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Kamakura-Zeit

Die Kamakura-Zeit ist eine von 1185 bis 1333 andauernde Epoche der japanischen Geschichte, die vor allem für den Aufstieg der Samurai-Klasse und die Etablierung des japanischen Feudalsystems bekannt ist. Damit bildet die zweiteilige Kurzgeschichte Das Lachen eines flüchtigen Traums, die im ersten Band von Unterm Wolkenhimmel enthalten ist, ein schönes Gegenstück zur Main Story, die in …

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Kampaku

ist der Rang des höchsten Verwalters im mittelalterlichen Japan. Die vom Tenno, dem Kaiser, selbst verliehene Sonderfunktion als wörtlich „Leiter der hundert Beamten“ wurde später zum Amt des Regenten für den erwachsenen Tenno ausgebaut. In der SengokuÄra gelang es Toyotomi Hideyoshi im Amt des Kampaku, zur Einigung Japans maßgeblich beizutragen.

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Kangen

Kangen ist eine Form der Gagaku (dt.: elegante Musik), die seit der Heian-Zeit (794-1185) am Hof des japanischen Kaisers gespielt wird. Es handelt sich dabei um Musik mit Flöten- und Saiteninstrumenten, darunter die Querflöte Ryuteki, die Mundorgel Sho oder die Laute Gakubiwa. Kangenmusik begleitet das auch traditionelle Kangen-sai-Festival, von dem …

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Kanji

sind ursprünglich chinesische Schriftzeichen, die seit ca. dem dritten bis fünften Jahrhundert unserer Zeitrechnung in Japan verwendet werden. Weil Chinesisch grammatisch jedoch vollkommen anders funktioniert als Japanisch, werden in Nippon nur noch bedeutungstragende Satzteile wie Nomen, Verbstämme oder Adjektive in Kanji geschrieben. Heute sehen chinesische und japanische Schriftzeichen übrigens nicht mehr genau gleich aus, unter anderem …

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Kantele

Die Kantele, auch Kannel genannt, ist eine traditionsreiche Kastenzither mit fünf bis 46 Saiten ohne Griffbrett, mit der vor allem in Finnland, Estland und Karelien musiziert wird. Im Military-Moe-Spektakel Girls und Panzer der Film ist die Figur Mika, die Anführerin der finnisch inspirierten Keizoku-Highschool, nie ohne ihre Kantele anzutreffen.

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Kanzenban

Der japanische Begriff Kanzenban (übers. etwa: „vollständige Ausgabe“) bezeichnet wie Aizoban (übers. etwa: „Lieblings-Ausgabe“) die Sammler-Edition einer bestimmten Manga- oder auch allgemein Buch-Reihe. Da sie oft mit besserer Papier- und Einbandqualität, einem größeren Seitenformat, Specials wie neuen Artworks und für gewöhnlich in limitierter Auflage erscheint, sind die Bände teurer als die der herkömmlichen Ausgabe. Deshalb werden …

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Kasutori-Heftchen

Die Kasutori-Magazine (jap.: kasutori zasshi) sind eine Form der japanischen Trivialliteratur. Das Wort Kasutori bezeichnet ursprünglich minderwertigen Alkohol, der im Nachkriegsjapan zirkulierte. Auch die billig produzierten Heftroman-Magazine wurde in dieser Zeit populär. Die Inhalte drehen sich dabei um Erotik und Gewalt. In Taro Nogizakas neunbändiger Horror-Mystery-Reihe Ghost Tower, die im …

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Katabira

Katabira bedeutet übersetzt soviel wie Unterbekleidung. Der Begriff steckt übrigens auch in Yukata (übers. etwa: Badekleidung), dem Namen des alltäglich verwendeten Sommerkimonos, dessen Bezeichnung sich aus den Bestandteilen Yu (dt.: Bad) und Katabira zusammensetzt. Im japanischen Volksglauben stellt man sich die Geister nicht wie im westlichen in ein Bettlaken gewandet, sondern in eben jene Katabiras gekleidet …

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